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Nächster langer Trainingstag ist am Samstag, 15.12.2018, von 10:15 bis 15:00 Uhr


4. Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft in Windhagen

Triple für den Mannheimer Dominik Lust

  

E.K. Bei der 4. Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft machte Dominik Lust aus Mannheim sein Triple voll, indem er in einem spannenden Finale gegen Christian Burg wieder die Oberhand behielt. Es war ein enges Match und Dominik musste sich das eine oder andere Mal ordentlich strecken, um an die schnellen Bälle von Christian heran zu kommen. Es kam wie es kommen musste und der Tie Break brachte die Entscheidung, die mit 10:6 für den nervenstarken Spieler aus Mannheim zu Buche schlug.

 

In der Juniorenkonkurrenz dominierte ähnlich der 12-jährige Christian Möller aus Lahr, der sein Finale gegen Joana Reimbach bestritt, die enorme Fortschritte gemacht hat, aber den schnellen Bällen von Christian nichts entgegenzusetzen hatte. Sie bekam "keine Brille" und so war die Welt wieder in Ordnung.

Die Fairness und der sportliche Ehrgeiz, gepaart mit toller Stimmung, auf und neben den Plätzen, waren das ganze Wochenende zu spüren und machten es zu einem Wettkampf unter Freunden. Wie immer wurden weite Anfahrtswege nicht gescheut und auch Theo Garthe, der im Sommer mit seiner Familie nach Ostfriesland gezogen ist, war mit von der Partie.

Neue Spieler sind bei allen Veranstaltungen gerne gesehen, denn sie bringen Spannung in die Matches. So reiste aus Norddeutschland Mario Mani mit Begleitung an und er ist eine echte Bereicherung in der Gruppe der Rollstuhltennisspieler.

 

Insgesamt traten 9 Spieler*innen in der Erwachsenen- und 6 Spieler*innen in der Juniorenklasse an. Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann, vom Tennisverband Niederrhein, der auch in diesem Jahr, mit Unterstützung von Trainer Christoph Minkus, die Turnierleitung übernahm, war voll des Lobes ob des reibungslosen Ablaufs.

Auf jedem Platz gab es einen Stuhlschiedsrichter, damit sich die Spieler voll und ganz auf ihr Spiel konzentrieren können und es gab Ballmenschen, die pausenlos die Bälle aus allen Ecken holten. Alles Freunde und Mannschaftskollegen, die ihre Hilfe angeboten hatten und ohne die das ganze Turnier nicht so reibungslos abgelaufen wäre.

Apropo Hilfe, wäre Bonita nicht bei der Doppelkonkurrenz der Erwachsenen eingesprungen, hätten zwei Spieler nicht daran teilnehmen können. Sie spielte sich mit Jürgen Kugler vorher kurz ein, nachdem sie bereits Bälle gesammelt und geschiedst hatte. Anschließend saß sie wieder auf dem Schiedsrichterstuhl und leitete souverän das Finale der Erwachsenen. Die Doppelpaarung Theo Garthe und Clemens Grund erkämpfte sich den Platz 1 in der Erwachsenenkonkurrenz im Finale gegen Mario Mani und den erfahrenen Klaus Heiland. Aufgrund seiner Spielstärke trat Theo mit seinen 15 Jahren nicht mehr in der Jugendklasse an und behauptete sich mit seiner Dominanz bei den Erwachsenen.

 

Die Siegerehrung wurde bereichert durch Jan Hanelt, Sportwart im Tennisverband Rheinland-Pfalz e.V. und Dominic Holschbach, Sportreferent des BSV Rheinland-Pfalz, die zum ersten Mal da waren und es sich nicht nehmen ließen, Medaillen und Pokale zu überreichen. Eine solche Geste ist den Spielern viel wert, zeigt es doch auch eine Wertschätzung ihrer sportlichen Leistungen.

Es gab so viele tolle Momente, die den Rahmen des Berichts sprengen würden, ob es das gemeinschaftliche Mittag- und Abendessen ist, das trocknen von Tränen, wenn es nicht geklappt hat oder die Umarmung für ein gelungenes Spiel. So wie bei Lara, die ihren ersten Pokal erhielt und dann auch noch für den 1. Platz im Junioren-Doppel an der Seite von Christian Möller. Und dann wäre da noch ......., denn alle Teilnehmer gaben ihr Bestes und es gab keine enttäuschten Gesichter am Ende des Turniers.

Text: Elke Kugler / Fotos: Michaela Soost und Lukas Möller

 

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Familien- und Inklusionstag in Buschhausen bei Oberhausen

 

Zum großen Familien- und Inklusionstag wurden wir von Dirk Kottkamp, Rolli-Beauftragter beim Buschhausener TC, eingeladen, um Rollstuhltennis zu zeigen, da auch in diesem Verein großes Interesse besteht, Rollstuhltennis anzubieten. Und so machte sich Jürgen Kugler, Trainer und 1. Vors., mit seinen Helferinnen Uschi und Mirjam, sowie sechs Spieler*innen (Sophie, Lara, Joana, Lisa, Christian, Frederik) am Samstagmorgen, 22.09.2018 auf den Weg Richtung Oberhausen.

 

 


Perfekt durchorganisiert begann der Tag mit Aufwärmtraining und verschiedenen, allgemeinen Trainingseinheiten. Viele Interessierte und Neugierige standen schon Schlange, um selber einmal Rollstuhltennis auszuprobieren, weil "das sieht doch gar nicht so schwer aus".

 

In mehreren Gruppen zeigte Jürgen Kugler, was von Anfang an zu beachten ist, bevor überhaupt ein Schlag gemacht wird, woran sich auch "Talentino" beteiligte, der den ganzen Tag auf der Anlage sein Unwesen trieb.

 

 

Wie immer bei einer solchen Veranstaltung war das gemischte Doppel (1 Rollifahrer und ein Fußgänger) das Highlight des Tages. Alt und jung zeigten keinerlei Berührungsängste, von irgendwelchen Hemmschwellen ganz zu schweigen, und waren oftmals erstaunt über die präzisen Schläge der Rollispieler.

 

 


Bleibt zu hoffen, dass die Euphorie anhält und sich auch hier eine neue Gruppe Rollstuhltennisspieler bildet und die Familie der Breitensportler erweitert.
  Fotos: Rollitennis e.V.

 

 


 

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Trainingscamp in Österreich

 

 

E.K. Zum ersten Mal waren wir mit 3 Spieler*innen im benachbarten Ausland um Tennisluft in Österreich zu schnuppern. Mal schaun, wie die dortigen Spieler trainieren und auf Einladung vom OBSV/ÖTV Referat (Rollstuhltennis Österreich), die durch die Verbindung zu Katharina Heigl zustande kam, konnten Ilona, Bernd und Clemens an einem 3-tägigen Einsteiger-Trainingscamp beim TC Bad Ischl teilnehmen. Vervollständigt wurde die Trainingsgruppe von 6 Spielern aus ganz Österreich und Nationaltrainer Martin Sendlhofer leitete, unterstützt durch Jürgen Kugler, sowie Vereinstrainer des TC Bad Ischl, Alex Bucewicz am Samstag und Sonntag das Trainingsprogramm.

 

 

 

Vorrangig ging es an allen Tagen um das Fahrtraining bzw. die richtige Technik des Kräfte sparenden Fahrens, wobei die Schnelligkeit nicht auf der Strecke bleiben sollte.

Vor- und Rückhandschläge wurden in immer wieder wechselnden Gruppen geübt, ebenso wie Aufschlag und Returnspiel. Sogar Österreichs Vorzeige-Rollstuhltennisspielerin Tina Pesendorfer gesellte sich am Samstag und Sonntag für einige kurze Trainingssequenzen zu den Spielern.

3 Tage intensives Tennistraining zehrt ganz schön an den Kräften und so wurde am Sonntagnachmittag, nachdem das eigentliche Training beendet war, lediglich zur Entspannung noch ein Doppel gespielt, das durch Elke vervollständigt wurde, die ihr erstes Doppel im Sportrollstuhl absolvierte und wieder einmal feststellen musste "das ist der falsche Stuhl, der ist viel zu langsam"..... Lassen wir das mal so stehen!

Am Montagmorgen machte sich die fünfköpfige Gruppe auf den 10-stündigen Heimweg und zog das Fazit: auch in Österreich kochen sie nur mit Wasser. Es war ein freundliches Miteinander auf einer etwas anderen sportlichen Ebene und man wird auf jeden Fall in Kontakt bleiben und gerne erwarten wir einen Gegenbesuch. Fotos: Elke Kugler

 

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Rollitennis e.V. beim 1. Badischen Rollstuhltennis Cup

 

E.K. Zum fünften Mal durften wir mit einigen Spieler*innen nach Lahr zum Turnier fahren, doch diesmal zum 1. Badischen Rollstuhltennis Cup. Perfekt organisiert von Birgit Möller und ihrem Orgateam und mit Unterstützung vom Rollitennis e.V., der gerne seine Know-How für die Durchführung einer solchen Veranstaltung weitergab. Insgesamt 16 Teilnehmer trafen sich auf der schönen Tennisanlage in Lahr, darunter 6 Jugendliche und 10 Erwachsene, um 2 Tage hinter der gelben Filzkugel herzujagen bzw. zu rollen.

 

In freundschaftlicher Atmosphäre, die man hier besonders hervorheben muss, wurde um jeden Ball gekämpft und da war es unerheblich, um welche Leistungsstärke es sich handelte.

Im Finale der Erwachsenen standen sich, wie schon erwartet, Christian Burg vom Rollitennis e.V. und Dominik Lust, gegenüber. Auch in diesem Jahr ging der Titel an verdient Dominik Lust, der überlegen in zwei Sätzen des Finale für sich entscheiden konnte. Platz drei ging an Claudia Seckinger aus Lahr, die sich als einige der wenigen Frauen, hervorragend in der Männerriege behauptete und ihnen das Leben schwer machte.

 

 

Bei den Jugendlichen standen sich der talentierte, aus Österreich angereiste, Maxi Taucher und Lisa Kalmes, ebenfalls vom Rollitennis e.V. gegenüber, doch eigentlich war Lisa ohne Chance und so freute sie sich über einen verdienten zweiten Platz. Joana Reimbach (Rollitennis e.V.) schnappte sich Platz drei. Mit Lisa Kalmes zusammen erspielte sie sich in der Jugend-Doppelkonkurrenz den Platz 1, Platz 2 ging an die Jüngsten des Turnier, Maxi Taucher und Ela Porges, die darüber ganz glücklich waren. Ihren ersten Pokal für Platz 3 durfte Lara Eberz mit Christian Möller entgegen nehmen, der einsprang, damit die Paarungen aufgingen.

 

 

 

Bei den Erwachsenen hatte die Paarung Klaus Heiland mit Peter Seidl, der ebenfalls einsprang, in allen Begegnungen die Nase vorn und so holten sie sich auch den Titel im Match gegen Stephanie Rosenthal mit Christian Burg. Die Pokale für Platz 3 blieben beide in Lahr, denn die Paarung Alexander Subat und Lukas Möller sind beide aus der Lahrer Rolligruppe und als frisch gebackener Vater freute Alexander Subat über seinen ersten Pokal.

Christoph Minkus, Trainer beim Rollitennis e.V., sprang ebenfalls in der Doppelkonkurrenz ein, konnte jedoch zusammen mit Frederik Rekers keinen den begehrten ersten Plätze erreichen.

Alles in allem haben die Spieler*innen vom Rollitennis e.V. hervorragende Platzierungen erzielt und bei der Siegerehrung war allen die Freude über das erreichte Ziel anzumerken.

 

 

Schnupper-Rollstuhltennis gab es während des ganzen Wochenendes für Interessierte mit und ohne Handicap, selbst aus dem Elektrorollstuhl heraus konnten ein paar Bälle geschlagen werden. Jürgen Kugler als Trainer war Ansprechpartner und Experte für eben diese Neulinge, die evtl. die Lahrer Rollstuhlgruppe verstärken könnten.

 

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Rollitennis e.V. bereichert Charity-Turnier

Alles für den guten Zweck

Ein Treffen mit Freunden ist ja immer schön und mit neuen Freunden erst recht. So geschehen am Samstag, 14. Juli zum Athlon & Friends-Charity-Cup in Mönchengladbach beim TC Neuwerk. Ursprünglich war geplant, dass das wöchentliche Training des Rollitennis e.V. während des Turniers stattfinden sollte, doch als die Verantwortlichen hörten, dass 8 Rollstuhltennisspieler*innen schon Wochen vorher zugesagt hatten, wurden diese kurzerhand in das Turnier eingebunden. Gelebte Inklusion wurde hier praktiziert, denn keiner der über 50 Teilnehmer zeigte Berührungsängste und Hemmschwellen wurden schnell abgebaut.

 

 

Einige Interessierte nutzten in ihrer spielfreien Zeit die Gelegenheit das Tennisspiel im Sportrollstuhl, unter der Anleitung von Jürgen Kugler (Trainer und 1. Vors. des Rollitennis e.V.), auszuprobieren und die Hochachtung vor der Leistung der Rollispieler wuchs mit jeder Minute und jedem Schlag.

 

 

 

Was so leicht aussieht, nein, es sieht nicht immer leicht aus, denn das Training beim Rollitennis e.V. findet Sommer wie Winter in der Halle statt und dann auf einmal bei hochsommerlichen Temperaturen auf Asche zu spielen, ist schon eine Herausforderung. Doch der stellten sich Dorothee, Stephi, Joana, Sophie, Lara, Lisa, Christian und Freddy mit viel Spielfreude und wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätten sie noch mehr Spiele absolviert.

 

 

 

Spielleiter Heiko Pöhler hatte mit seinem Orgateam vier Teams zusammengestellt und in jedem Team waren 2 Rollstuhlfahrer, die jedes Match mit wechselnden Partner bestreiten mussten. Keine leichte Aufgabe, die er aber souverän meisterte und dadurch selbst gar nicht in das spielerische Geschehen eingreifen konnte, bis auf das Spiel um Platz 3 und 4.

Im Finale standen sich Joana für Team Mazda und Dorothee für Team BMW gegenüber und in einem spannenden Match musste der Tiebreak die Entscheidung bringen, den Team BMW für sich verbuchen konnte. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde der Pokal stellvertretend für das Team BMW an Dorothee Vieth überreicht, die ihn sichtlich stolz in den Händen hielt um ihn dann zum Verbleib im Verein wieder zurück gab.

Während des ganzen Tages wurden alle Teilnehmer und Begleitpersonen bestens mit Essen und Getränken versorgt und es herrschte eine so nette, harmonische Atmosphäre, dass man sich auf ein Wiedersehen freut und wann immer Heiko, Frank und Gregor Pöhler die Inklusion in ihrem Verein intensivieren wollen, steht der Rollitennis e.V. ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Nicht zu vergessen, die Tombola bei der es tollen Preise zu gewinnen gab und alles für den guten Zweck, denn das Turnier hat über 2.000 Euro eingespielt, die an „Zornröschen“ und das St. Raphaelhaus in Düsseldorf gehen.

Auch im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden vom TC Neuwerk, Bernd Gast, war die Begeisterung zu spüren und eines ist sicher, man bleibt in Verbindung und sieht sich wieder, vielleicht das nächste Mal wieder in Windhagen. Text/Fotos: Elke Kugler

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Vom Neuling bis zum Breitensportler

Rollitennis-Aktiv-Wochenende in Windhagen etabliert sich immer mehr

 

 

 

 

E.K. Auch beim 6. Rollitennis-Aktiv-Wochenende geht es zwar um die kleine gelbe Filzkugel, aber mehr um den richtigen Umgang, als um Punkte und Siege. Für das Wochenende 21./22. April reisten Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet nach Windhagen an, um beim Rollitennis e.V. ihre Fähigkeiten bezüglich Fahr- und Schlagtechnik zu erweitern und auszubauen.

 

 

Doch auch ganz junge Teilnehmer waren dabei, die erst seit ein paar Wochen im Training sind und noch ganz am Anfang einer vielleicht großen Karriere stehen. Für sie war es eine große Motivation zu sehen, wie weit man mit Trainingsfleiß und Ausdauer kommen kann, denn beides sind die Grundvoraussetzungen für diesen Sport. Wenn dann auch noch Talent dazu kommt, fällt einem das teilweise kräftezehrende Training etwas leichter.

Dem Initiator Jürgen Kugler, Trainer und 1. Vorsitzender des Rollitennis e.V., ist es ein besonderes Anliegen mit dem Aktiv-Wochenende Sportlern jeglicher Leistungsstärke die Möglichkeit zu geben, ihr Können weiter zu entwickeln und so steht auf den vier Hallenplätzen je ein Trainer zur Verfügung, um die entsprechenden Gruppen zu trainieren.

 

Hier trifft der Breitensportler auf den absoluten Neuling und in freundschaftlichen Miteinander wird Wissen weiter gegeben, so wie am Samstag durch den erfahrenen Rollstuhltennisspieler Nick Nobbe, der mit Sachverstand in den einzelnen Gruppen unterwegs war.

 

 

Eine kleine Abordnung (Gregor, Frank und Heiko Pöhler) eines befreundeten Vereins, dem TC Neuwerk aus Mönchengladbach, überraschte uns mit ihrem Besuch und einer tollen Sach- und Geldspende in Form von immer wieder benötigten Griffbänder und der stolzen Summe von 400,- Euro. Sie nutzten die Gelegenheit, um selbst einmal Rollstuhltennis auszuprobieren und schon nach kurzer Zeit und einer kleinen Trainingseinheit mit Nick Nobbe wuchs die Bewunderung für die großen und kleinen Protagonisten des Wochenendes.

 

Am Samstagnachmittag konnte das Rollitennis-Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold abgelegt werden, wobei nur Theo Garthe sich das goldene Abzeichnen sichern konnte. Höchste Konzentration, Schnelligkeit und Koordination ist für Gold eine Grundvoraussetzung und diese Aufgabe meisterte er vorbildlich. Beim gemeinsamen Abendessen wurden die Urkunden und Abzeichen verliehen. Bronze ging an: Dorothee Vieth, Alexander Subat, Frederik Rekers und Dominik Lust, Silber an: Stephanie Rosenthal und Joshua Drieling.

 

 

Nach einem anstrengenden Samstag ging es direkt Sonntagmorgen weiter mit Doppeltraining für das am Nachmittag stattfindende Inklusionsturnier, für das sich Freunde des Rollitennis e.V. zur gerne Verfügung stellten. Freude am Spiel und ein sportliches Miteinander waren bis auf den letzten Platz zu spüren und die interessierten Zuschauer, die trotz des tollen Wetters den Weg zur Tennishalle fanden, waren mehr als beeindruckt von den Aktivitäten der Sportler.

 

 

Wenn zum Schluss alle mit einem zufriedenen Lächeln den Heimweg antreten, kann Jürgen Kugler sicher sein, mit seiner ehrenamtlichen Crew alles richtig gemacht zu haben, denn es sollte sich niemand unter- oder überfordert fühlen. Fotos: Michaela Soost und Anja Drieling

 

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Wir helfen Menschen

Deutsche Härtefallstiftung hilft Rollitennis e.V.

 

E.K. Um eine so große Veranstaltung wie das Rollitennis-Aktiv-Wochenende auf die Beine zu stellen, bedarf es hauptsächlich finanzieller Unterstützung. Schon zum 6. Mal findet dieses Event in Windhagen statt und dank Spenden von Firmen, Organisationen, Institutionen und Privatpersonen ist es auch in diesem Jahr möglich, den vielen Spielern, mit einer körperlichen Einschränkung, ein tolles Wochenende zu bieten.

 

 

 

Einen großen Anteil daran hat die Deutsche Härtefallstiftung, Bonn. Mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Oberst a.D. Bernhard Gertz und Stabshauptmann Hagen Roeder, Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung, wurde am Samstag, 07.04.2018 während bzw. vor dem Training ein Scheck in Höhe von 1.500,- € an den 1. Vorsitzenden des Rollitennis e.V., Jürgen Kugler, übergeben. Die Überraschung und Freude war allen Anwesenden anzumerken, erst recht, wenn man gar nicht mit einer solchen Summe rechnet. Foto: Michaela Soost

Informationen zur Stiftung gibt es unter: www.haertefall-stiftung.de


 

 

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Jahresabschlussinklusionsmixedturnier 2017

Schöner, sportlicher und harmonischer hätten wir unser Rollitennis-Jahr nicht beschließen können. Beim 1. Jahresabschlussinklusionsmixedturnier (ein schönes Wort) traf sich heute, 30.12.2017 der harte Kern, um gemeinsam dem Wort "Inklusion" Leben einzuhauchen.

 

 

 

8 Rollitennisspieler trafen auf für sie teilweise unbekannte "Fußgängerspieler" und ohne irgendwelchen Leistungsdruck wurden im 20-minütigen Rhythmus die Paarungen neu ausgelost und so entstanden die interessantesten Zusammenstellungen.

 

 

 

Gespielt wurden 5 Runden à 20 Minuten (bloß keine Trinkpause machen) und da nur Schleifchen an die jeweiligen Sieger verteilt wurden, waren alle Spieler “Gewinner”, wobei nur Sophie und Christian, beide im Sportrollstuhl spielend, alle 5 Runden für sich verbuchen konnten.

 

 

 

Wir sagen Danke an Bonita, Ersatzmann Brian, Christel, Christian, Conny, Freddy, Georg, Joana, Lara, Lea, Lisa, Marc, Matthias, Sophie, Stephi, Ulla und Uschi.


 

Dominik Lust aus Mannheim erneut Rheinland-Pfalz-Meister

3. Rollstuhltennis-Meisterschaft in Windhagen

Zum dritten Mal fand am 14./15. Oktober die offene Rheinland-Pfalz-Rollstuhltennis-Meisterschaft in Windhagen statt. Der dort ansässige Verein Rollitennis e.V., um Jürgen Kugler, 1. Vors., richtet diese Meisterschaft aus, zu der Tennisspieler mit Handicap aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen. Mit dabei zum ersten Mal war u.a. Dorothee Vieth aus Hamburg, Goldmedaillengewinnerin 2016 bei den Paralympics im Handbikefahren. Nachdem sie ihre Karriere in dieser Disziplin beendet hatte, suchte sie eine neue sportliche Herausforderung und kam durch eine Rollstuhltennisdemo des Rollitennis e.V. in Hamburg zum Rollstuhltennis. Zu den bekannten Gesichtern gesellten sich noch zwei Neulinge Sascha Haase und Friedhelm Meyer, die seit geraumer Zeit in Vellmar bei Manfred Dockhorn trainieren und endlich mal Turnierluft schnuppern wollten. Ebenso wie Stephi Rosenthal, die allerdings aus beruflichen Gründen erst am Sonntag mit von der Partie war.

 

 

 

Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann oblag das Kunststück für alle Teilnehmer einen annehmbaren Turnierverlauf zu erstellen, denn 18 bzw. 19 Teilnehmer mit ganz unterschiedlichen Leistungsstärken und dann auch noch Jugend- und Erwachsenengruppen entsprechend einzuteilen, war schon eine Herausforderung, die er souverän meisterte. Hierbei wurde er von den beiden Trainern des Rollitennis e.V. Christopf Minkus und Vincent Albus unterstützt und so wurden auf den 4 Plätzen der Tennishalle des Sportpark Windhagen, die unterschiedlichen Turnierformen praktiziert. Wie es für den Verein üblich ist, mit Stuhlschiedsrichter und Ball"menschen", für die sich Eltern und Freunde zur Verfügung stellten.

 

 

 

Es wurde gefightet und um jeden Ball gekämpft, egal auf welchem Spielniveau und war nach einen verlorenen Spiel die Stimmung erst einmal im Keller, so wurde doch von allen Seiten Mut zugesprochen und das nächste Match konnte kommen.

Ausgespielt wurden jeweils bei den Jugendlichen und den Erwachsenen die Einzel- und Doppelkonkurrenzen. Wie im vergangenen Jahr standen sich im Finale der Erwachsenen der Vorjahressieger Dominik Lust aus Mannheim und Christian Burg aus Montabaur als wiederholter Finalgegner gegenüber. Ein ausgesprochen spannendes Match bot sich den Zuschauern und manchmal sah es so aus, als könnte Chr. Burg als Sieger den Platz verlassen. Doch gegen die Erfahrung und taktische Raffinesse von D. Lust war auch in diesem Jahr kein Kraut gewachsen und so endete die Partie 7:5 und 6:3 für Lust. Als einzige Frau bei den Erwachsenen behauptete sich Claudia Seckinger aus Lahr, die erst im Halbfinale gegen D. Lust ausschied und somit einen beachtlichen dritten Platz belegte. Bei den Jugendlichen ließ Lukas Möller aus Lahr in einem langen Satz Konstantin Voglis aus Düsseldorf kaum eine Chance und holte sich den Titel in der Jugendklasse. Auch hier ging der dritte Platz an eine weibliche Spielerin, an Sophie von der Neyen, die im Halbfinale auf Konstantin Voglis traf und in ihm an diesem Tag ihren Meister fand.

 

 

 

Den Weg zur Tennishalle fanden wieder die Tennisfreunde aus Steimel und auch Heinrich Freidel, Bürgermeister der Nachbargemeinde Vettelschoß war der Einladung gefolgt und sah zum ersten Mal Rollstuhltennis, wovon er total fasziniert war.

Bei der Siegerehrung gab es für Platzierten Pokale und Urkunden und für alle Teilnehmer Medaillen und ein Präsent. Wenn man alle Helfer zusammenzählt, kommt auf jeden Spieler ein Helfer, was zeigt, dass der Verein sich auf seine wahren Helden verlassen kann.

Text: Elke Kugler/Fotos: Michaela Soost

 

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Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung

E.K. Gemeinsam in Bewegung und dafür steht die Abkürzung GiB. Das Projekt GiB setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung in vielen Sportvereinen Sport machen können, dass sie verschiedene Sport-Arten ausprobieren können, dass sie wählen können, welche Sportart sie machen wollen und dass es für sie beim Sport keine Hindernisse mehr gibt. Denn Menschen mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam Sport machen können.
Am Sonntag, 10.09.2017 fand in Kassel im Auestadion das Inklusionssportfest "Spiele für Viele" statt und Jürgen und Elke Kugler vom Rollitennis e.V.  waren vor Ort, denn Inklusion steht beim Rollitennis e.V. groß auf dem Programm.
 


Vielschichtig war das Angebot in Kassel und die verschiedenen Sportarten konnten von allen Besuchern ausprobiert und getestet werden. Mit dabei auch der befreundete Verein ARGO e.V. von Manfred Dockhorn, der in seiner Tennisschule in Vellmar 14-tägig Rollstuhl-tennistraining anbietet. An seinem Stand konnten sich die interessierten Besucher an der Trainingswand versuchen oder sich direkt die Bälle zuspielen. Die Tennisschläger wechselten von einer Hand in die andere und ehe er sich`s versah, war Jürgen Kugler eingebunden und löste Barbara Benedix bei Zuspiel ab. Unterstützung hatte Manfred Dockhorn auch von seinem Bruder Norbert.
Es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie toll Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Sport machen können, wenn sich die Sportvereine, Trainer und Übungs-leiter darauf einlassen. Foto: Elke Kugler


3. Offene Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft

 

 

 

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7. Badische Rollstuhltennis-Meisterschaft

E.K.- In diesem Jahr fand die Badische Meisterschaft beim TC Offenburg statt und zwei Spieler, des Rollitennis e.V., Christian Burg und Theo Garthe, nahmen daran teil. Mit sehr widrigen Platzverhätnissen hatten alle Spieler zu kämpfen, hatte der starke Regen die Plätze doch total aufgeweicht. Die fleißigen Helfer bemühten sich ständig während des Matches den Platz in einen bespielbaren Zustand zu bringen, was manches Mal fast unmöglich war.

 

 

Doch keiner der Spieler ließ sich unterkriegen und schob sich oft mühsam durch den Sand. Am Samstag wurden die Einzel ausgespielt, wobei der amtierende Badische Meister, Dominik Lust, seinen Titel gegen Christian Burg verteidigen konnte.

 

 

Im kleinen Finale konnte sich Theo Garthe, ebenfalls ein Spieler vom Rollitennis e.V., in einem spannenden Match gegen Lukas Möller aus Lahr durchsetzen.

 

Dieser erste Spieltag wurde eindeutig von der Jugend dominiert, die sich die ersten Plätze sicherten.

Der Deutsche Meister, Peter Seidl, war an beiden Tagen vor Ort, konnte jedoch krankheitsbedingt, das angekündigte Show-Match gegen eine Spielerin (Fußgängerin) des Vereins nicht antreten.

 

Der Sonntag gehörte den Doppelpartien, die bereits am Samstagabend ausgelost wurden. Die Spannung war groß und die Organisatoren hatten faire Spielpaarungen gefunden. Es wurde jeweils ein Satz bis 6 im Modus jeder gegen jeden gespielt und als die Kräfte bei allen Akteuren so langsam nachließen standen die Sieger mit Theo Garthe und Ralf Beisel fest. Auf Einladung von Bernd Wiedemer, fand sich als Überraschungsgast zu späterer Stunde noch Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble ein, der sich sehr interessiert am Rollstruhltennis zeigte.  

Alles in allem ein erfolgreiches Wochenende für die Spieler des Rollitennis e.V.

Fotos: Elke Kugler

 

 

 

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Aufregender Monat für Theo

E.K.- Wer sagt schon nein, wenn Rollstuhltennis-Bundestrainer Christoph Müller zur Nachwuchsfördertraining nach Berlin ruft. So geschehen am Wochenende 20.-23. Juli 2017. Im Rahmen der German Open bei den Zehlendorfer Wespen trafen sich drei Jugendliche, darunter auch Theo Garthe aus Urbach/Ww., der regelmäßig und von Anfang an in Windhagen beim Rollitennis e.V. trainiert. Mit von der Partie waren Martha Schuren und Christoph Wilke, die beide schon bei Veranstaltungen in Windhagen aktiv waren.

 

 


Neben den Trainingseinheiten waren die Nachwuchsspieler sichtlich beeindruckt von der Professionalität der Deutschen Spitzensportler im Rollstuhl und konnten so manche Tipps und Tricks z.B. von den Laudan-Brüdern Maximilian und Marcus mitnehmen. Ein Wiedersehen gab es u.a. mit Toni Dittmar und Dominik Lust. Und wer weiß, was sich aus dem Kontakt zu Sven Hiller und Steffen Sommerfeld noch so entwickelt. Foto: Claudio Gärtner, Privat

 

 

 


...und noch ein aufregender Tag in Hamburg.

 

 

 

Doch damit nicht genug, denn für die Rollstuhltennis-Demo am Hamburger Rothenbaum fehlte Christoph Müller ein Akteur, denn Toni Dittmar stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. So fragte er kurzerhand bei Theo an, ob er Lust habe, bei diesem legendären Turnier zwischen den beiden Halbfinalspielen Rollstuhltennis zu demonstrieren.
Und wer sagt da schon nein, bestimmt nicht Theo Garthe, der diese wohl einmalige Chance nutzte um den Zuschauern zu zeigen, dass man auch im Rollstuhl ganz schön flott auf dem Tennisplatz unterwegs sein kann.

 


Die anfängliche Nervosität legte sich schon nach den ersten Ballwechseln mit Christoph Müller und schnell flogen die Bälle übers Netz, dass die Zuschauer nur so staunten. Das absolute Highlight für Theo waren nicht nur die Profis vor Ort, sondern seine ersten Autogramme. Das wöchentliche Training geht für Theo nun weiter und sicherlich wird er noch engagierten sein um seine Leistung und Können stetig zu verbessern. Fotos: C. Kellermann, Privat

 


 

5. Rollitennis-Aktiv-Wochenende 2017

 

E.K. - Großes Gewusel auf allen Plätzen, denn 18 Sportler in den unterschiedlichsten Spielstärken wollten auf 4 Plätzen verteilt werden, damit sich niemand unter- oder überfordert fühlte. Diese Aufgabe meisterte das Trainerteam mit Jürgen Kugler, Christoph Minkus, Vincent Albus und Anna Pracht hervorragend. Am Samstag wurden sie hierbei noch von Christoph Müller unterstützt und so waren alle Rollifahrer mit den verschiedenen Trainingseinheiten bestens beschäftigt.

Ob Vorhand, Rückhand, Volley, Stopp oder Lob - da musste oder besser gesagt sollte alles sitzen, da die Spieler am Samstagnachmittag das Rollitennis-Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold ablegen konnten. An den verschiedenen Stationen wurde geworfen, geschlagen, gefahren, gelacht, gestöhnt und geflucht - also alles ganz normal!

5 x konnte das Abzeichen in Bronze vergeben werden an: Bonita Hoss-Saal, Stephanie Andrèe, Christian Möller, Lukas Möller sowie Stephanie Rosenthal und 2 x in Silber an Theo Garthe und Paul Jachmich.

Ein Höhepunkt des Wochenendes war das gemeinsame Abendessen, bei dem alle den Tag Revue passieren ließen. Ein fröhlicher Abend mit Verleihung der Urkunden und Abzeichen des Rollitennis-Sportabzeichens.

Der Sonntagvormittag stand ganz im Zeichen auf die Vorbereitung zum Inklusions-Schleifchenturnier, das am Nachmittag stattfand. Da kamen dann auch mit angereiste Eltern, Freunde und ein Ehemann ins Spiel, die mehr oder weniger spielentscheidend eingriffen, wobei der Spaßfaktor absolut im Vordergrund stand. Das Trainerteam hatte sich ein ausgeklügeltes Spielsystem ausgedacht, denn galt es doch, alle Spieler möglichst oft spielen zu lassen. Es gab keinen Gewinner oder Verlierer, da die Matches ohne Wertung stattfanden und so unnötiger Ehrgeiz von Anfang an ausgeschlossen war.

Einen Abstecher zu den Rolli`s machte auch Windhagens Ortsbürgermeister Josef Rüddel zusammen mit dem 1. Beigeordneten Martin Buchholz, leider zeitlich ungünstig in der Mittagspause und so konnten sie sich von der sportlichen Leistungen leider nicht überzeugen.

Für die Verantwortlichen und Trainer gab es eine Anerkennung von den Spieler und ihren Angehörigen, die sich damit für das sportlich, schöne Wochenende bedankten. Elke Kugler, in ihrer Funktion als Kassen- und Pressewart (sowie Mädchen für alles) erhielt von jedem Spieler eine Rose als Dankeschön, was sie wieder einmal zu Tränen rührte.

 

Fazit: Wer soll denn hier wem danken? Der Rollitennis e.V. hat diese Veranstaltung, durch Unterstützung von Sponsoren, Freunden und Förderern, ermöglicht, aber die Teilnehmer haben es zu einem Wochenende gemacht, an das alle noch lange denken werden. Und auch hier gilt - ohne die vielen Helfer, die immer zur Stelle sind wenn man sie braucht - geht nix. Da werden von freiwilligen Helfern (Freunden!) stundenlang Bälle eingesammelt, Pflaster geklebt, Blasen verarztet, Nackenmuskeln massiert, Kuchen spendiert und an beiden Tagen fast 1800 Fotos geschossen, die nun ausgesucht und bearbeitet werden wollen. Fotos: M. Soost

 

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Rollitennis beim HTV in Offenbach

Damit Rollstuhltennis irgendwann einmal eine genauso oder annähernd große Lobby hat wie z.B. Rollstuhlbasketball haben wir gerne die Einladung vom HTV, vertreten durch Rolf Heggen (Referent für Behindertensport und Rollstuhltennis), angenommen und sind mit fünf Spielern, zwei Trainern und Pressewartin nach Offenbach zum Tag des Behindertensports gefahren.
Dort trafen sich Rollstuhltennisspieler aus anderen Vereinen und wir waren mit fünf SpielerInnen wieder einmal als größte Gruppe vertreten. Mit dabei waren Theo, Sophie, Joana, Lara und Bonita, die regelmäßig in Windhagen trainieren.

 

 


Bundestrainer Christoph Müller war mit Toni Dittmar angereist, um zu zeigen, dass Rollstuhltennis mit Talent, Fleiß und Engagement schon in wenigen Jahren zum Leistungssport führen kann, wofür Toni, der im Leistungszentrum Hannover trainiert, das beste Beispiel ist. Und somit ist er auch Beispiel für die Nachwuchsspieler des Rollitennis e.V.
In seiner Begrüßungsrede machte Mattias Ziegfeld, Referent für Rollstuhltennis beim DTB, darauf aufmerksam, dass Deutschland in Sachen Unterstützung und Förderung für Rollstuhltennis, noch ein Entwicklungsland ist. Doch leider hatte er keine Erklärung, warum das so ist.
Je zwei erwachsene Rollstuhltennisspieler aus den Vereinen Vellmar und Wiesbaden waren noch mit an Bord und reihten sich in das Trainingsprogramm von Jürgen Kugler und Christoph Minkus (beide Rollitennis e.V.) mit ein.

 

 

 

Auch Manfred Dockhorn (links) aus Vellmar übernahm einen Trainingspart und so konnten die Zuschauer, die überwiegend aus den anwesenden Trainingsanwärtern, die ihre Prüfung am gleichen Tag ablegten, Rollstuhltennis in allen Leistungsklassen sehen. Sven Büttner (oben), der ebenfalls an diesen Lehrgang teilnahm, setzte sich, nach Aufforderung von Christoph Müller, als Proband in einen Sportrollstuhl und stellte sich gar nicht mal so ungeschickt an. Doch schon nach kurzer Zeit spürte er seine Hände dünnhäutig werden und zollte allen Spielern seinen Respekt, ob ihrer Leistung.

Fazit dieses Tages: Es gibt noch viel zu tun - wir packen`s weiter an und WER macht mit?


 

 

 

Auf Einladung vom "Forum Ehrenamt" Königswinter u.U. durften wir am 5. Ehrenamtstag, der in diesem Jahr am 05. November in Oberpleis stattfand, zum 2. Mail teilnehmen.

Sobald sich eine Gelegenheit bietet, vor allem in der näheren Umgebung, unseren Verein zu präsentieren, nutzen wir diese.

 

 

Beim Ehrenamtstag haben, wie der Name schon sagt, ehrenamtliche Vereine aus Königswinter, die Möglichkeit sich und ihre Arbeit interessierten Besuchern vorzustellen und evtl. neue Mitglieder zu finden, die sich gerne ehrenamtlich betätigen würden.

Das Interesse einmal unseren Sportrollstuhl auszuprobieren war wieder groß und zumindest die Jugend hat keinerlei Berühungsängste.

 

Die Stadt Königswinter bzw. die Freiwilligenagentur Forum Ehrenamt schaut in unserem Fall über den Tellerrand hinaus und gibt uns die Möglichkeit dabei zu sein und immer wieder sind wir erstaunt, wie erstaunt die Menschen sind, das man Tennis im Rollstuhl spielen kann und "so etwas" ganz in der Nähe angeboten wird. 


 

Rollitennis beim WTV in Kamen

Auf Anfrage von Torsten Vogel, in seiner Funktion als Jugendbildungsreferent des Westfälischen Tennisverbands, waren am 29. Oktober 2016 in Kamen im Landesleistungs- und Schulungszentrum beim Jugendevent "inside out". 36 Jugendliche nahmen an verschiedenen Workshops teil, u.a. stand Rollstuhltennis auf dem Programm.

Mit unserem Fuhrpark von 9 Sportrollstühlen waren wir gut gerüstet und Jürgen zeigte, natürlich nur in Kurzfassung, eine kleine Einführung in den Bereich des Rollstuhltennis. 3 Gruppen à 12 Jugendliche wechselten die Plätze um an allen Workshops teilzunehmen, wobei Rollstuhltennis eine ganz neue Erfahrung für sie war.

 

 

 

 

 

 


Rollstuhltennis-Meisterschaft in Windhagen 

 

 
E.K. Zum zweiten Mal veranstaltete der Rollitennis e.V. aus Windhagen die 2. Offene Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft und am Wochenende 15./16. Oktober spielten 15 Teilnehmer um den begehrten Titel. Das Breitensportturnier lockte Sportler aus ganz Deutschland und auch die Spieler des Vereins freuten sich über das große Interesse an dieser Meisterschaft, denn es gibt kaum vergleichbare Turniere eines eigenständigen Vereins in Deutschland, wo sich Breitensportler auf diesem Niveau messen können.

So war auch Jörg Wiesecke erneut aus Coswig (Nähe Dresden) angereist, da auch er keine Spielpartner in seinem nähren Umkreis hat. Entfernungen von über 200 bis 500km sind also keine Seltenheit für die Akteure, denn obwohl es so viele Tennisvereine in Deutschland gibt, finden sie dort nicht die richtigen Rahmenbedingungen, geschweige denn Trainingspartner.

An beiden Tagen wurden die Konkurrenzen, unterteilt in Erwachsene und Junioren, im Einzel und Doppel ausgetragen, die jeweils in einem langen Satz entschieden wurden.

Begleitpersonen, Eltern und auch einige Zuschauer konnten spannende und heiß umkämpfte Matches sehen und das erwartete Finale zwischen Christian Burg (Montabaur) vom Rollitennis e.V. und dem an 1 gesetzten Dominik Lust aus Mannheim, ging, wie bereits bei den Badischen Meisterschaften im August, erneut an Dominik Lust, der sich somit auch Rheinland-Pfalz Meister nennen darf.

Christian wird weiter hart trainieren, denn sein nächstes großes Ziel ist, einmal als Sieger vom Platz zu rollen, natürlich gerne in Windhagen, wo er mindestens 1 x wöchentlich trainiert, wobei der Trainingsfleiß aller SpielerInnen vom Rollitennis e.V. zu loben ist, die sich auch von teilweise langen Anfahrtsstrecken nicht abhalten lassen und Woche für Woche ihre Eltern überzeugen, dass es sich lohnt fast den halbe Samstag in Windhagen zu verbringen.

 

Bei den Junioren (3 Mädchen/5 Jungen) dominierte Theo Garthe aus Urbach die Konkurrenz. Hier wächst ein wirkliches Talent aus den eigenen Reihen heran und Theo ist überaus trainingsfleißig und hat den Anspruch an sich, etwas zu erreichen.

In den Doppeln ging der 1. Platz bei den Erwachsenen an Christian Burg vom Rollitennis e.V. und Klaus Heiland, der für den TC Lahr antrat. Bei den Junioren holten sich die Brüder Lukas und Christian Möller, ebenfalls vom TC Lahr, den Doppeltitel. Beide Jungs spielen Tennis als Fußgänger und haben monatelang im Verein Rollstuhltennis trainiert, um an diesem Turnier teilnehmen zu können.

Eine perfekte Organisation hatte Jürgen Kugler, 1. Vors. des Rollitennis e.V., mit seinem Team und den vielen Helfern auf die Beine gestellt, wovon sich auch einige Mitglieder des Windhagener Gemeinderates und anderer Institutionen durch ihren teils erstmaligen Besuch überzeugten.

 

 

 

Nicht genug danken können wir aber den Eltern, die unermüdlich über den Platz huschten um Bälle zu sammeln, Wasser zu bringen, Motivation spendeten und auch mit Kuchenspenden zum Gelingen des  Wochenendes beitrugen. 

 

Neben dem jährlich im April stattfindenden Rollitennis-Aktiv-Wochenende ist dies die bisher größte Veranstaltung des Vereins, der sich seit nunmehr über 6 Jahren um große und kleine Menschen bemüht, die gesundheitlich nicht das große Los gezogen haben, und ihnen in Windhagen die Möglichkeit gibt, ihren geliebten Sport auszuüben bzw. durch erfahrene Trainer zu lernen.

Fotos: Rollitennis e.V./Elke Kugler

 

 

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Auszeichnung für Rollstuhlsport

Der Rollitennis e.V. wurde für sein ehrenamtliches Engagement  "Rollstuhltennis/Rollstuhlsport verbindet", mit dem „HelferHerzen - der dm-Preis für Engagement“ 2016, ausgezeichnet.

Wir sind sehr stolz darauf und haben die Auszeichnung mit Freude entgegengenommen, mit dem guten Gefühl, dass unser ehrenamtliches Engagement gewürdigt wurde.

Den Rollstuhltennis/Rollstuhlsport zu fördern, zu unterstützen und zu verbreiten, hat sich der Verein als oberstes Gebot auf die Fahne geschrieben.

 

 

 

 


5. Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaft

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Rollitennis e.V. aus Windhagen bei den Badischen Rollstuhltennis-Meisterschaften

 

 

 

Nachdem unsere SpielerInnen lange auf die 6. Badischen Meisterschaften im Rollstuhltennis warten mussten, war es am Samstag 13.08. und Sonntag 14.08.2016 endlich soweit.

Die meisten Teilnehmer waren wegen der weiten Anfahrt, man höre und staune bis zu 700 km!, bereits am Freitag angereist. Nach einem kleinen Stau, durch den wir die Begrüßung und Eröffnungsrede am Samstagmorgen leider verpassten, fanden auch sofort die Auslosungen statt und die "Spiele konnten beginnen".

Wie immer bestens vorbereitet und präpariert präsentierte sich die Tennisanlage des TC Lahr mit seinen freundlich und herzlichen Mitgliedern, die den Spielern wo sie nur konnten zur Seite standen. Ob Bälle holen, Wasser bringen, Platz abziehen oder Hilfestellung beim Transport des Equipments, irgendeiner war immer da.

Da hatten es die Jugendlichen vom Rollitennis e.V. einfacher, denn sie hatten ihre Helfer in Form von Mama und Papa direkt dabei, denen die Zeit nicht lang wurde, da auch in der Jugendkonkurrenz spannende Spiele zu sehen und zu erleben waren. Und das alles bei absolut hochsommerlichen Temperaturen, die sich teilweise nur ertragen ließen, wenn die Kappe ins kühle Wasser getaucht wurde, um dann sofort auf den Köpfen zu landen.

 

 

 

 

Im Feld der Erwachsenen stellte sich Christian Burg der Herausforderung und sein Trainingsfleiß machte sich bezahlt, denn er musste sich erst im Halbfinale dem späteren Badischen Meister, Dominik Lust, geschlagen geben. Obwohl er bereits im langen Satz fast aussichtslos zurück lag, kämpfte er sich doch noch bis in den Tiebreak, den er jedoch nicht für sich entscheiden konnte.

Dominik Lust trat im Finale gegen Claudia Seckinger vom heimischen TC Lahr an, die sich einige Spiele lang wehrte, jedoch nicht wirklich eine Chance gegen den erfahrenen Lust hatte.

Im Doppelfinale lieferten Christian Burg / Dominik Lust ein spannendes Finale gegen Thomas Lewe / Beat Gilgen und holten sich in einem starken Spiel den Titel. Vielleicht auch ein kleines bisschen durch die starke Windhagener Unterstützung, denn schließlich war die vorherrschende Farbe während des Turniers BLAU, wie die blauen Vereins-T-Shirts.

 

Das eigens angekündigte Jugendturnier fand leider nur mit Beteiligung der Spieler/innen des Rollitennis e.V. aus Windhagen statt, die sich schon auf adäquate Gegner aus Lahr gefreut hatten. So wurde hier im Round Robin gespielt und ohne Spielverlust sicherte sich Konstantin Voglis den Titel in der Jugendkonkurrenz. Platz 2 ging an Theo Garthe, gefolgt von Sophie v.d. Neyen, Joana Reinbach und Lisa Kallmes.
Damit die Doppel ausgespielt werden konnte, sprang spontan ein Jugendlicher des TC Lahr, Lukas Möller, ein. Platzierungen: 1. Sophie von der Neyen / Theo Garthe, 2. Joana Reimbach / Lukas Möller, 3. Lisa Kallmes / Konstantin Voglis.

Jürgen Kugler, Trainer und 1. Vors. des Vereins und Trainer Christoph Minkus konnte man bei der Siegerehrung den Stolz ansehen, denn das hier starker Nachwuchs herangeführt wird, war nicht zu übersehen. Sichtlich begeistert von dem Einsatz der Jugendgruppe waren auch die Lahrer Zuschauer und Vereinsmitglieder, die immer wieder an den hinteren Plätzen anzutreffen waren, um die Jugend zu unterstützen. Ab und an konnten die Jugendlichen auch auf dem Center-Court zeigen, was regelmäßiges Training ausmacht und dabei keine Spur von Nervosität, wo sich unsereins die Anspannung schon anmerken lässt, wenn es auf Platz 1 geht und die ganze Galerie schaut zu.

 

 

 

Beste Verpflegung und eine Siegerehrung mit Pokalen, Medaillen, Urkunden und vielen Sachpreisen krönten das Wochenende am späten Sonntagnachmittag, doch glückliche Gesichter sind alle Mühen wert.

 

Bleibt für uns zu hoffen, dass es auch im nächsten Jahr die Badischen Meisterschaften geben wird und es den Verantwortlichen bzw. Organisatoren möglich ist, die Jugendkonkurrenz mit eigenen Spielern aufzustocken.

 

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"Kann es Johannes"?

Wer die Sendung verpasst hat, kann sich hier das Video ansehen:

 

 


 

Kein Weg zu weit

1. Rollstuhltennistag in Hamburg

 

E.K. Auf Einladung des Hamburger Tennisverband e.V. fuhren Spieler und Verantwortliche des Rollitennis e.V. am Wochenende 25./26.06.2016 nach Hamburg, um in der Anlage des ASPRIA Rehagen Rollstuhltennis vorzustellen. In Zukunft soll es dort eine fest integrierte Rollstuhltennisgruppe geben, zu der sicherlich auch Maximilian Grosser gehören wird, der die ganze Aktion angestoßen hatte. Wahrscheinlich war es dem Wetter zuzuschreiben, dass so wenig Interessierte den Weg in die wunderschöne ASPRIA Anlage fanden, denn letztlich nahmen nur noch zwei weitere Rollstuhlfahrer an dem Vorstelltraining teil, dass von Jürgen Kugler geleitet wurde, mit Unterstützung von Anna Pracht. In eine kurze Trainingseinheit mit Maximilian Grosser brachte sich der ASPRIA-Trainer Matthias Krause mit ein.

Mit großem Interesse verfolgten Cordula Hennig und Julian Battmer, von der Geschäftsstelle des HTV, das Geschehen auf den Plätzen und waren fasziniert von dem schnellen Spiel und der Geschicklichkeit der Rollstuhlsportler.

 

 

 

Die vier SpielerInnen (Sophie von der Neyen, Joana Reimbach, Christian Burg und Theo Garthe) des Rollitennis e.V. absolvierten wie immer mit Freude und Begeisterung ihr Training und freuten sich über den Besuch von Bundestrainer Christoph Müller, der 3 Spieler aus dem Leistungsbereich mitbrachte (Toni Dittmar, Nick Nobbe und Paul Jachmich) und sich am Samstagnachmittag in die Trainingsintervalle integrierte. 

 

Am Sonntagvormittag stand nochmals ein zweistündiges Training auf dem Programm, wobei für eine kurze Sequenz bei Sonnenschein ein Aussenplatz genutzt werden konnte, bevor es wieder in die Halle ging.

 

 

 

Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen und Trainer des ASPRIA bei der Stange bleiben und ein kontinuierliches Training anbieten, damit die vorerst kleine Gruppe wachsen kann und weitere Rollstuhlsportler den Weg nach Hamburg-Alstertal finden.

Der Rollitennis e.V. wird auch weiterhin, mit Rat und Tat das Hamburger Rollstuhltennis-Projekt unterstützen.

 

 

 

 

Informationen über Rollstuhltennis in Hamburg, erhältlich über den Hamburger Tennisverband e.V., Ansprechpartner Cordula Hennig: cordula.hennig@hamburger-tennisverband.de, Tel.  040-6512973 oder über den Rollitennis e.V., www.rollitennis.de

 

Mehr Fotos in Kürze bei den Fotoalben


 

Schüler schnuppern wiederholt Rollstuhltennisluft

Erneut besuchte die Outdoor-AG den Verein Rollitennis e.V. in Windhagen und erlebte Rollstuhltennis als fordernde Sportart

 

M.H. Bereits im letzten Jahr besuchte die Outdoor-AG aus Puderbach unter Leitung von Marcel Henn den Verein Rollitennis e.V. in Windhagen. Der so einzigartige Verein zieht Jugendliche mit Behinderung aus ganz Deutschland an, die samstags gemeinsam trainieren.

 

Auch die SchülerInnen der Realschule plus konnten Ende April nachmittags ausprobieren, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl Sport zu machen. Nach einem kurzen Aufwärmspiel, das von Rollstuhlspielern und „Gehenden“ gemeinsam gestaltet wurde, folgte für alle „Fortgeschrittenen“, die auch letztes Jahr als Mitglied der AG schon dabei waren und auch die „Anfänger“, eine besondere Herausforderung: Unter der Leitung von Trainer und Vereinsvorsitzendem Jürgen Kugler sowie Trainer Christoph Minkus konnten die SchülerInnen das Rollitennis-Sportabzeichen, das an das Tennis-Abzeichen angelehnt ist, absolvieren. Manche/r Schüler/in war auf der Stelle erfolgreich und konnte die erforderliche Punktzahl erreichen.

 

 

 

In Anbetracht der kurzen Zeit hieß es auch schnell wieder ab in den Bus zurück zur Schule, um die Schulbusse zu erreichen. Der Transport der SchülerInnen wurde von der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Puderbach unterstützt.

 

Das Fazit der SchülerInnen war erneut positiv, so etwa ein kurzes „Hat Spaß gemacht!“.


 

Deutschland spielt "Rollstuhltennis"

4. Rollitennis-Aktiv-Wochenende in Windhagen

 

 

 

E.K. So oder ähnlich hätte man das 4. Rollitennis-Aktiv-Wochenende, das am 16. und 17.04.2016 in der Tennishalle des Sportpark Windhagen stattfand, auch nennen können. Jürgen Kugler, 1. Vors. des Rollitennis e.V. konnte 13 Teilnehmer aus ganz Deutschland begrüßen, die an diesem speziellen Wochenende ihre Fähigkeiten ausbauen und sich mit anderen Spielern messen konnten.

Hier trafen sich alle Altersklassen und Spielstärken zum gemeinsamen Training, wobei in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf das Fahrtraining gelegt wurde, wofür aus Hannover extra Toni Dittmar angereist war, der in allen Gruppen das Fahr- und Schlagtraining im Rollstuhl leitete. Toni Dittmar gehört zum Rollstuhltennis Nationalteam der Herren und gab bereitwillig sein Wissen und Können mit vielen Tipps an die Spieler weiter, die mit staunenden und leuchtenden Augen seine Schnelligkeit im Sportrolli bewunderten und seine Leichtigkeit, wie er die Bälle gekonnt übers Netz bringt.

 

 

 

Er war Ansporn für Groß und Klein, denn der jüngste Teilnehmer, Joshua Drieling ist gerade einmal 9 Jahre alt und Klaus Heiland aus Lahr mit 56 Jahren der älteste Spieler. Für die "Frauenquote" sorgten Sophie v.d. Neyen, Joana Reimbach, Lisa Kallmes, Lara Eberz, Pauline Schramm und Claudia Seckinger, während das Herrenteam aus Christian Burg, Theo Garthe, Joshua Drieling, Jeremie Sänger, Tobias Lewin, Klaus Heiland, Jörg Wiesecke bestand.

So auch der Trainingsvormittag mit Bundestrainer Christoph Müller, der sich am Sonntagmorgen in jede Gruppe einbrachte und neue Trainingsansätze zeigte, wovon wiederum der ständige Trainerstab des Rollitennis e.V. mit Jürgen Kugler, Christoph Minkus, Vincent Albus profitieren kann. Auch die Talentsichtung kam nicht zu kurz, denn wenn einer ein Auge für ein neues Talent hat, dann Christoph Müller.

 

 

 

Der Rollstuhltennissport kämpft nach wie vor um Anerkennung und Unterstützung, besonders auf Breitensportebene und darum sind solche Veranstaltungen, wie die des Rollitennis e.V. aus Windhagen Balsam für die Seele eines jeden Rollstuhlsportlers.

Inklusion und Integration schreiben sich viele Vereine auf die Fahne, doch wo werden sie wirklich gelebt und angeboten.

Der Rollitennis e.V. hat in diesem Jahr noch viel vor und als festen Termin in Windhagen können sich Interessierte bereits die 2. Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft am 15./16.Okt.2016 vormerken.

Ein Schnuppertraining ist nach Absprache jeden Samstag zum wöchentlichen Training von 11:00-13:00 Uhr möglich, oder nach Termin auch zu anderen Zeiten über Info-Tel.: 02645-528336 oder info@rollitennis-ev.de


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3. AK Ladies Open

 

E.K. Wo immer sich die Gelegenheit bietet Rollstuhltennis zu zeigen, sind wir dabei und so kamen wir am Sonntag, 21.02.2016 gerne der Einladung von Turnierdirektor Razvan Mihai nach, wie im letzten Jahr, vor dem Finale, Rollstuhltennis in Form von verschiedenen Trainingseinheiten auf dem Centre Court zu zeigen.

Der vorangegangene Gottesdienst war bereits gut besucht und viele Besucher nutzen die Zeit bis zum Finale, um sich über die angekündigte Rollstuhltennisdemo zu informieren.

Thomas Lewe aus Dülmen, Joana Reimbach aus Stolberg bei Aachen, Christian Burg aus Montabaur und letztlich Theo Garthe aus Urbach, zeigten, dass Rollstuhltennis unabhängig vom Alter gemeinsam gespielt werden kann, was jedoch ein kontinuierliches Training erfordert. Die Trainer Jürgen Kugler, Christoph Minkus und Vincent Albus hatten verschiedene Spiel- bzw. Trainingsformen vorbereitet, die jedoch nicht alle in der zur Verfügung stehenden Zeit gezeigt werden konnte.

Großes Erstaunen bei allen Anwesenden, als Xenia Knoll sich bereit erklärt, selbst einmal ein paar Schläge im Sportrollstuhl zu versuchen und auch die spätere Siegerin Ysaline Bonaventure konnte sich der Faszination nicht entziehen und setzte sich in den Sportrollstuhl, um kurz darauf lächelnd festzustellen, dass es für sie auf zwei gesunden Beinen doch einfacher ist. Aber immerhin, die beiden Sportlerinnen hatten keine Berührungsängste und das machte sie noch sympathischer. Xenia stieg dann noch ins Mixed-Doppel ein, wobei Christian Burg von Jan Wendel unterstützt wurde, der sich mutig der Herausforderung stellte und ein paar Spiele im Rolli absolvierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein toller Tag für den Rollstuhltennissport, der mit spannenden Finalspielen im Einzel und Doppel seinen Abschluss fand - und wieder ein Schritt mehr zur Verbreitung dieses anspruchsvollen Sports. Fotos: Elke Kugler


 

 

 


Toni Dittmar holte sich den Titel bei der 1. Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft

 

E.K. Für Toni Dittmar aus Rosdorf bei Göttingen hätte das Wochenende, 24./25.10.2015, nicht besser laufen können, denn souverän holte er sich den Titel der 1. Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft im Einzel wie auch in der Doppelkonkurrenz zusammen mit Klaus Heiland aus Rheinau. Das Finale bestritt er gegen Dominik Lust aus Mannheim, der sich jedoch der spielerischen Dominanz beugen musste, ebenso wie Christian Burg aus Montabaur, der einen guten 3. Platz belegte. In letzter Minute meldete sich Toni Dittmar, der auch zum Deutschlandkader der Rollstuhltennisspieler für die Paralympics zählt, für diese Meisterschaft an und vervollständigte mit seiner Meldung das 12er Teilnehmerfeld. Darunter auch 4 Jugendliche, die regelmäßig beim Rollitennis e.V., der diese Meisterschaft ins Leben gerufen hat, in Windhagen trainieren. Training ist die eine Sache, doch sich bei einem offiziellen Turnier zu beweisen, steht oftmals auf einem anderen Blatt. Das mussten auch die erwachsenen Spieler feststellen, denn was im Training immer funktioniert, klappt unter Druck nicht unbedingt.

 

Unter den Augen und der Aufsicht von Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann, begannen die Matches am Samstagvormittag nach der Begrüßung durch den 1. Vors. Jürgen Kugler und Schirmherr Erwin Rüddel, MdB und auf 4 Hallenplätzen wurde um jeden Punkt zunächst von den Erwachsenen gekämpft. Schnell machte sich die Erfahrung und Spielstärke von Toni Dittmar bemerkbar, doch ließen sich seine Gegner nicht unterkriegen und freuten sich über jeden Punkt, den sie gegen ihn erspielen konnten.

 

Bei den Jugendlichen ging es nicht minder kämpferisch zu und als Hahn im Korb konnte Theo Garthe, der erst seit 3 Monaten Rollstuhltennis spielt, seine Position absolut behaupten und belegte in der Einzelkonkurrenz einen beachtlichen 2. Platz. Den Sieg sicherte sich Sophie von der Neyen vor Theo Garthe, Joana Reimbach und Lisa Kallmes. Im Doppel kämpften sich Sophie und Joana gegen Theo und Lisa bis zum Match-Tiebreak, den sie letztendlich mit 10:5 für sich verbuchen konnten.

 

Ein straffes Programm für alle Sportler, das vom Orga-Team des Rollitennis e.V. perfekt organisiert war und mit der Siegerehrung am Sonntagnachmittag endete. Für die Sieger und Platzierten gab es Pokale und für alle Teilnehmer, Urkunden, Medaillen und ein T-Shirt mit dem Vereinslogo des Rollitennis e.V.  

 

 

 

Der Ehrenpreis des Turniers ging Stephanie Andrée, die sich als einzige Frau bei den Erwachsenen in der Männerriege souverän behauptete.

 

Man wird im wahrsten Sinne des Wortes am Ball bleiben und auf jeden Fall wird dieses Turnier im nächsten Jahr mit sicherlich größerer Beteiligung wieder stattfinden.

 

Die Platzierungen im einzelnen:

 

Erwachsene Einzel:

1. Toni Dittmar

2. Dominik Lust

3. Christian Burg

4. Thomas Lewe

5. Jörg Wiesecke

6. Klaus Heiland

7. Stephanie Andrée

8. Frederik Rekers

 

Erwachsene Doppel:

1. Toni Dittmar und Klaus Heiland

2. Christian Burg und Jörg Wiesecke

3. Stephanie Andrée und Thomas Lewe

4. Dominik Lust und Frederik Rekers

 

Jugendliche Einzel:

1. Sophie von der Neyen

2. Theo Garthe

3. Joana Reimbach

4. Lisa Kallmes

 

Jugendliche Doppel:

1. Sophie von der Neyen und Joana Reimbach

2. Theo Garthe und Lisa Kallmes

 


Rollitennis besucht Rehacare

Am 15.10.2015 waren Elke und Jürgen Kugler vom Rollitennis e.V. auf der Rehacare in Düsseldorf um sich über Neuheiten im Bereich Rollstuhlsport zu informieren und haben einige neue Ideen und Sportmaterial mitgebracht.

Es wurden neue Kontakte geknüpft und viele bekannte Rollstuhlsportler getroffen und Mitarbeiter auf den Ständen z.B. vom DBSJ, DRS usw. besucht.

 

 

 

Das Foto zeigt Elke und Jürgen Kugler mit Malte Wittmershaus DRS wollen „GEMEINSAM WAS INS ROLLEN BRINGEN“